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Das D-Mark-Wunder (1998)
 

Autoren: Wolfgang Schoen und Ralph Piechowiak

Das D-Mark-Wunder (1998)

Das D-Mark-Wunder (1998)
Der Tag, an dem Amerika den Westdeutschen die Deutsche Mark brachte. Eröffnungsfilm zur ZDF- Serie „Unser Jahrhundert“. Ihr Lieblingsstück verdanken die Deutschen den Amerikanern. Im Mai 1946 entwarf eine Expertengruppe der US-Militärregierung den Plan für eine Währungsreform. Am 20. April 1948 wurden in einer Nacht- und Nebelaktion deutsche Finanzexperten in eine Kaserne nach Rothwesten bei Kassel verfrachtet. Hinter Stacheldraht wurden die Modalitäten für eine neue Währung beraten. Mit am Tisch ein blutjunger US-Offizier. Edward A. Tenenbaum. Mit Engagement und jugendlichem Enthusiasmus mischte er die alte Garde der deutschen Finanzexperten auf - mit viel Sachverstand und neuen Ideen. Er war es, der eines Tages den Begriff für die neue Währung einbrachte („...warum nennen wir unser Baby nicht einfach Deutsche Mark“). In den Sechzigern kam Tenenbaum bei einem Autounfall ums Leben.
Die D-Mark – das war der Ersatz der Bundesbürger für ein diskreditiertes Nationalgefühl, Speerspitze bundesdeutschen Wir-Bewusstseins, Stifter nachkriegsdeutscher Identität und für viele Deutsche mehr als nur eine Münze oder ein Geldschein.Sie ist im Bewusstsein der Bürger ein Stück „Bundesrepublik“. Erst kam die D-Mark, dann die BRD. Der Gründungsmythos des neuen Staates war nicht die Verfassung, sondern das „Wunder der Schaufenster“. Dies war die wahre Stunde Null. Die D-Mark - etwas, worauf man sich verlassen konnte. Ein fester Anker in einer Welt im Wandel.




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