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Bericht aus einer über jeden Verdacht erhabenen Heimat (1990)
 

Autor: Wolfgang Schoen

Bericht aus einer über jeden Verdacht erhabenen Heimat (1990)
Der Film beschreibt das zwiespältige Geschichtsverständnis der Heimatstadt, des Hitler-Attentäters Georg Elser, von Hitlers General Erwin Rommel und dem Autor - Heidenheim an der Brenz. Bei den Wahlen 1990 werden die Republikaner nach der CDU zweitstärkste Kraft in der Stadt. Einmalig in der Bundesrepublik. Heidenheim, sei „die Hauptstadt der Republikaner-Bewegung“. Im Konzerthaus steigert sich der damalige Republikaner-Chef Franz Schönhuber unter dem frenetischen Jubel hunderter Heidenheimer in einen wahren nationalistisch geprägten Rausch. Und - er beschwört den Geist des „großen Sohnes der Stadt – Erwin Rommel“. Rommel bekam schon 1951 ein monumentales Denkmal auf dem Galgenberg. Gleichzeitig versucht eine Handvoll Heidenheimer, bei der Stadtverwaltung für Georg Elser, einem weiteren Sohn der Stadt, einen ihm gebührenden Gedenkort durchzusetzen. Seit Jahrzehnten wurde dieses Ansinnen abgelehnt. Begründung: Die Stadt Heidenheim habe „erheblichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit an Elsers Tat“, dem Versuch, Adolf Hitler im Bürgerbräukeller in München zu töten - nach dem Überfall auf Polen 1939. Ein winziger Erinnerungsstein wurde ihm schließlich zugestanden – in einem Vorort von Heidenheim an der Brenz.




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