Ungelöste Fälle der Geschichte
Im Dokumentationskrimi „ Ungelöste Fälle der Geschichte“ werden
Ermittlungen in der Geschichte durchgeführt. Rund um die Welt und quer durch
die Epochen ermitteln wir auf konstruktivem Weg auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher
Erkenntnisse und Exaktheit. Die Ermittlung bedient sich aller
interdisziplinärer Möglichkeiten. Die gesamte Story ist als
Geschichts-Krimifall auf dokumentarischer Grundlage dramaturgisch
durchinszeniert. Das Team ist dem jeweiligen Fall angepasst. Die
Darstellungsform ist insgesamt stilbildend.
Pilotfilm: Die Brücke von Tyros
332 v. Chr: Alexander der Große hat
gerade die Hafenstädte an der Levante überrannt. Nun steht er vor dem
mächtigsten Gegner gegenüber: Tyros. Die phönizische Inselfestung vor der Küste
gilt als uneinnehmbar. Und die Stadt beugt sich dem legendären Eroberer nicht.
Alle Aufforderungen zur Kapitulation werden abgelehnt. Tyros ist sich seiner
militärischen Stärke bewusst. Man fühlt sich sicher hinter den bisher unbezwungenen
Mauern. Alexander wird gar verhöhnt. Ein schwerer Fehler.
Im Laufe des folgenden Jahres wird
Alexander der Große hier ein Exempel statuieren. Am Ende brennt die Stadt, dem
Gemetzel wird kaum einer entkommen.
Dem Feldherrn gelingt hier an Küste des heutigen
Libanon ein militärisches und technisches Meisterstück. Er lässt von seinen
Ingenieuren einen Damm aufschütten. Eine natürliche Sandbank hilft den
Eroberern, die einen Kilometer lange und 60 Meter breite Brücke zu bauen.
Lange galt diese Geschichte als pure
Legende. Jetzt lassen neueste interdisziplinäre Erkenntnisse eine
Rekonstruktion zu. Was ist damals vorgefallen? Wie wurde Tyros erobert? Ein
ungelöster Fall der Geschichte wird enträtselt.
Und die Aktivitäten Alexanders haben
bleibende Folgen. Alexanders kühner Plan hat Tyros wird durch Anschwemmungen
eine Halbinsel. Die heutige Stadt Sur ist ein Produkt des Alexander-Dammes.
Alexander hat damit auch die geologische Beschaffenheit des östlichen
Mittelmeerraumes verändert.