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Ein Tag im August (2012)
 Der Fall Peter Fechter

Wolfgang Schoen

Der Film zum 50. Jahrestag des Todes von Peter Fechter beleuchtet vor allem die Erinnerung an jenen Tag im August 1962 in Berlin. Sind die Mauertoten vergessen? Was haben sie hinterlassen? Die Spurensuche endet nicht an ein paar Stelen, Ausstellungsobjekten. Was hat sich politisch seit jenem 17. August 1962 verändert? Wir sprechen mit Egon Bahr, damals die Rechte Hand des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt, mit Polizisten aus Westberlin, mit dem zuständigen Offizier der Grenztruppen Heinz Schäfer. Mit den Schwestern von Peter Fechter. Auch die Mutter von Peter konnte ich damals noch mit der Kamera begleiten. Warum lag der 18-jährige Fechter fast eine Stunde im Todesstreifen? Warum hat ihm keiner geholfen? 35 Schüsse wurden auf den Flüchtenden abgegeben – doch nur eine Kugel war tödlich. Heute, 50 Jahre später ergibt sich ein lückenloser Blick auf die Ereignisse von damals. Das „Versagen“ der „Schutzmächte“ beim Tod Fechters hat zum ersten Mal nach Ende des II WKs anti-amerikanische Demonstrationen ausgelöst. Ein Höhepunkt des Films: Die dramatischen Umstände seines Sterbens wurden durch eine Filmsequenz eines Kameramannes vor Ort dokumentiert. Vor zwanzig Jahren machten wir einen ersten Film über Peter Fechters Tod. Die meisten meiner Protagonisten von damals leben nicht mehr. Deshalb ist das Filmmaterial von damals ein Glücksfall. Schwerpunkt: die Aussagen der beiden Schwestern.





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